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Derzeit wird über eine Maßnahme diskutiert, die für die Zukunft geplant ist: Der Umzug mehrerer Institute in ein Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz. Wie ist hier der Stand der Planungen? Hans-Georg Lohe: Im Dezember letzten Jahres hat der Rat der Stadt den Beschluss gefasst, für die Zentralbibliothek neue, groß- zügige Räumlichkeiten zu suchen. Schließ- lich steigen seit Jahren die Nutzerzahlen der Zentralbibliothek, was uns natürlich in erster Linie freut, aber gleichzeitig vor die Heraus- forderung stellt, diesem Zuspruch mit aktuellen und zeitgemäßen Angeboten zu begegnen, wie z.B. Arbeitsplätzen vor Ort, die gerade von jungen Menschen, z.B. Schülerinnen und Schülern, stark nachgefragt und genutzt werden. Eine Bibliothek ist heute ein Lebens- ort mit umfassenden Angeboten und Wohl- fühlqualität für ihre Nutzer. Genau das soll die neue Zentralbibliothek am Konrad- Adenauer-Platz werden. Außerdem wollen wir in diesem Gebäude zusätzlich noch die Archive einiger Museen zusammenführen. Noch vor der Sommerpause hat der Stadt- rat entschieden, vertieft in die Planung für das Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz einzusteigen. Möglicherweise soll auch das Forum Freies Theater (FFT) dort eine neue Spielstätte erhalten. Das wird z.Zt. geprüft. Insgesamt erwarten wir neben attraktiven kulturellen Angeboten Synergieeffekte, Einsparungen an anderer Stelle und einen wichtigen Impuls für die Entwicklung des Gebiets um den Hauptbahnhof, wo sich bereits mit dem Central, dem Stadtarchiv, dem tanzhaus nrw düsseldorf und dem Capitol ein neuer Kulturstandort entwickelt hat, den wir so sinnvoll erweitern könnten. Inhaltlich diskutieren gerade die Kulturschaffenden mit beim sogenannten Kulturentwicklungsplan. Gibt es schon erste Ergebnisse? Der Kulturentwicklungsplan (KEP) wird derzeit erstellt. Mit ihm wollen wir die Kultur in Düsseldorf zukunftsfest machen, Schwer- punkte und Prioritäten erarbeiten. Der Prozess ist so aufgebaut, dass unterschiedliche Analyse- und Partizipationsmethoden in einer aufeinander bauenden Abfolge ange- wandt werden. Dabei kommen verschiedene Ansätze zum Einsatz – von einer Kultur- finanzierungsanalyse,einemCulturalMapping über Experteninterviews bis hin zu diversen Workshops. In der Zusammenschau ermög- lichen sie ein Gesamtbild, das Fakten, Beob- achtungen, Meinungen und Ideen aufgreift und zusammenführt. Ganz wichtig: Derzeit läuft eine Online-Befragung zur Bestands- aufnahme und Netzwerkanalyse, an der sich alle Düsseldorfer Kulturschaffenden beteiligen können.Wer sich für den KEP allgemein oder für die Online-Befragung insbesondere interessiert, dem sei an dieser Stelle die Web- seite www.kep-duesseldorf.de empfohlen. Der nächste große Workshop findet im September statt. Welche Veranstaltungsempfehlungen für die kommen- den Monate hätten Sie für uns? Nach der Sommerpause erwartet uns am Wochenende vom 26. bis zum 28. August der NRW-Tag mit seinem prallgefüllten und bunten Veranstaltungsprogramm, an dem sich alle Düsseldorfer Kulturinstitute beteiligen. Mit von der Partie sind die großen Häuser Düsseldorfs, wie z.B. die Oper und die Tonhalle, die am 28. August mit den Düsseldorfer Symphonikern und Solisten der Oper ein Open Air Klassik Konzert auf dem Burgplatz aufführen werden. Das Düsseldorfer Schauspielhaus lädt am 27. August zu einem ersten Kennenlernen in das Theaterzelt auf dem Corneliusplatz ein. Als neuer Intendant haben Wilfried Schulz und sein Team eine spannende Spielzeit vorbereitet. Am 15. September beginnt die Spielzeit des „D‘ Haus“ an den ver- schiedenen Ersatzspielstätten. Unbedingt empfehlenswert ist die Ausstellung zu „Jean Tinguely“ im Museum Kunstpalast, die noch biszum14.Augustzusehenist,oderdiegerade erst eröffnete Ausstellung von Andreas Gursky in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am Grabbeplatz. Dass Düsseldorf eine Stadt der Fotografie ist, wird hier erneut sehr deutlich. Auch die Ausstellung von Horst Wackerbarth im NRW-Forum Düsseldorf vom 17. September bis zum 30. Oktober bestätigt das: Seit mehr als 30 Jahren fotogra- fiert Horst Wackerbarth weltweit Menschen auf dem roten Sofa und bringt ein Stück Heimat in die Welt. Wer hat schon alles auf diesem Sofa gesessen! Jetzt kehrt er in dieser Ausstellung mit dem prominenten Möbel- stück in seine Heimat Düsseldorf zurück. Man darf gespannt sein. Am 16. September können wir uns auf die nächste Ballett- premiere mit „b.26“ freuen, in der Oper gehen wir mit Verdis „Otello“ und großer italienischer Oper in die 60. Spielzeit der Deutschen Oper am Rhein. Das Düsseldorf Festival und das New Fall Festival im Herbst runden das kulturelle Angebot in unserer Stadt ab und werden wiederum ihr Publi- kum begeistern.< L „Eine Bibliothek ist heute ein Lebensort mit umfassenden Angeboten und Wohlfühlqualität für ihre Nutzer“ Hans-Georg Lohe_Kulturdezernent Düsseldorf